Vom Wunschbild zur Verdichtung
Ausgangspunkt der Thesis ist ein Widerspruch: Das freistehende Haus steht bis heute für Privatheit, individuelle Freiräume, vielseitige Orientierung und räumliche Freiheit. Gleichzeitig machen Flächenverbrauch, steigende Bodenpreise und der wachsende Wohnraumbedarf diese Typologie insbesondere im städtischen Kontext zunehmend problematisch. Verdichtung wird damit notwendig – darf jedoch nicht ausschließlich als quantitative Optimierung verstanden werden.
→ Die zentrale Frage war deshalb nicht, wie möglichst viele Wohnungen auf möglichst wenig Fläche entstehen können, sondern welche Qualitäten des individuellen Wohnens sich in eine verdichtete Typologie übertragen lassen.
Die Arbeit versteht das Terrassenhaus als möglichen Vermittler zwischen diesen Gegensätzen. Nicht die Reproduktion einer historischen Typologie steht im Mittelpunkt, sondern ihre Reformierung: Aus den Qualitäten unterschiedlicher Wohnformen soll eine neue Grundlage für den mehrgeschossigen Wohnungsbau entwickelt werden.
WOHNQUALITÄT - VERDICHTUNG - PRIVATHEIT - FREIRAUM - TYPOLOGIE - TRANSFER




